Forstwirtschaft im Ballungsraum
Finnlanddorf ∑ Landesgartenschau 2005 Leverkusen

05. - 12.08.2005 im Finnlanddorf

 
Forstwirtschaft im Ballungsraum

Entstanden sind auch oft einmalige Verbindungen von Industriekultur und In-dustrielandschaft. Diese Entwicklung wird moderiert und fachlich begleitet durch das Projekt Industriewald Ruhrgebiet, eine Kooperation zwischen dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW und der Landesent≠ wicklungsgesellschaft NRW GmbH.

Wald und Ruhrgebiet - ein Widerspruch?

An Emscher und Ruhr leben ca. 5 Millionen Menschen inmitten eines Bal-lungsraumes, der stark durch Schwerindustrie, Wohnbebauung und Infra-struktur geprägt ist. Als Inseln des Ausgleichs durchsetzen diesen Raum Waldflächen verschiedener Struktur: zu alten Waldflächen, die noch aus vorindustriellen Zeiten erhalten sind, fügen sich mehr und mehr neue Wälder, die auf Standorten der weichenden Montanindustrie wild und ungezügelt heranwachsen (Industriewald).

Die Nähe all dieser Wälder zu den Menschen bestimmt ihre Bedeutung als Er-holungs-, Freizeit- und Erlebnisräume und als Orte des Lernens. Damit über-nehmen die betreuenden Forstämter des Ballungsraumes eine besondere Ver-antwortung sowohl im Umgang mit diesem Wald als auch in der Vermittlung ihrer Arbeit gegenüber der Öffentlichkeit.

Eine besondere Herausforderung stellt der Industriewald dar. Konstant und dynamisch erobert spontan aufwachsender naturbestimmter Pionierwald die Brachen der schwindenden Industrie. Eine Natur neuer Art. Das Ruhrgebiet erhält wieder Waldzuwachs.

Themen/Aktionen auf der Landesgartenschau
  • Forstamt Gevelsberg:
        Besonderheiten der Waldwirtschaft im Ballungsraum
  • Forstamt Schwerte:
        Ballungsraum-Forstwirtschaft am Beispiel des Stadtwaldes Hamm
  • Forstamt Recklinghausen:
        Das Projekt Industriewald Ruhrgebiet
  • Kinderevents (Aushänge beachten)